Mit dem Nasentrompeter im Gottesdienst 
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Im Münster werden sehr viele Gottesdienste gefeiert. Werktags sind es meistens drei, an Sonn-und Feiertagen meistens sogar fünf. Jeder Gottesdienst ist anders, auch wenn allen der gleiche Ablauf zugrunde liegt.

 

Warst du auch schon einmal in einem Gottesdienst? Wir erklären Dir, wie die katholischen Christen feiern und was der Reihe nach kommt:

 

Die Ministranten und der Priester ziehen ein. Meistens singt die Gemeinde dazu ein Lied und begrüßt damit den lieben Gott. Danach begrüßt der Priester alle, die da sind.

 

Mit dem Kyrieruf (das Wort kommt von “kyrios“ = Herr) heißen wir Jesus, unseren Herrn, unter uns willkommen.

 

Im Gloria (das heißt soviel wie „Ehre sei Gott“) soll der Jubel so richtig durchdringen. Damit wollen die Menschen Jesus Christus loben, ihn anbeten und sich zu ihm bekennen.

 

Im Tagesgebet fasst der Priester die Gebete aller Menschen zusammen.

 

Danach dürfen sich alle hinsetzen und zuhören. Es werden zwei verschiedene Geschichten aus der Bibel, sogenannte Lesungen, vorgetragen.

 

Nun geht der Priester zusammen mit Ministranten, die Kerzenleuchter halten, zum Ambo. Dort trägt er eine Stelle aus einem der vier Evangelien vor. Diese erzählen von Jesu Leben und Wirken, von seinem Tod und seiner Auferstehung.

 

Jetzt kommt die Predigt. Darin versucht der Priester, das Evangelium aus der Bibel mit unserem Leben heute zu verknüpfen. Er will den Menschen einen Denkanstoß mitgeben.

 

Danach beten wir das Glaubensbekenntnis. Darin ist das, was Christen glauben, zusammengefasst.

 

In den Fürbitten beten wir für Kranke, Einsame, Verstorbene, für alle, die Macht haben, für die Kirche und für uns selbst. Dabei ist es wichtig, dass wir Gott zutrauen, mächtig zu wirken, wo wir machtlos sind.

 

Bei der Gabenbereitung werden Brot und Wein zum Altar gebracht. Brot für den Hunger (das zum Leben notwendige) und Wein für die Freude (das, was das Leben zu mehr macht). Mit den Gaben wird aber das ganze Leben in die Feier hereingebracht.

 

Das Hochgebet ist das große Lob- und Dankgebet an Gott. Nach dem Vorwort des Priesters stimmen mit dem Heilig-Ruf alle in das Lob ein. Der wichtigste Teil des Hochgebetes ist die Wandlung. Da erinnern wir uns an Jesu Worte „Das ist mein Leib, das ist mein Blut“. Wir wissen, dass er mitten unter uns ist.

 

„Wie sollen wir beten?“ – das haben schon die Jünger von Jesus gefragt. Darum hat Jesus selbst in einem Gebet alles zusammengefasst, worum wir Menschen bitten können. Dieses Gebet heißt Vater unser.

 

Nun werden die Hostien, das gewandelte Brot, ausgeteilt. Dazu kommen die Gläubigen nach vorne. Das nennt man Kommunion.

 

Der Segen ist der Wunsch am Ende der Messe: Gott möge uns schenken, was wir selbst nicht machen können – ein gelungenes und glückliches Leben. Mit diesem Wunsch gehen wir dann gestärkt und ermutigt auseinander. Wir wissen: Gott begleitet uns.

 

 


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