Mit dem Nasentrompeter auf dem Turm 
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Für den Bau des Münsterturms haben die Freiburger 60 Jahre gebraucht. Er ist etwa so hoch, wie ein 42-stöckiges Hochhaus (116 m) und ragt wie ein riesiger Zeigefinger in den Himmel und damit symbolisch zu Gott.

Die untere Turmhälfte besteht aus schweren Mauern und mächtigen Pfeilern. Über der Turmuhr geht die viereckige Form des Turms in ein Achteck über. Wegen der eingebauten Ziertürmchen und Ecken fällt das kaum auf.

Die Turmspitze besteht aus vielen durchbrochenen Steinplatten, durch die das Licht scheint. So entsteht der Eindruck, dass sich der Turm zum Himmel hin öffnet. So etwas hatte es bis dahin noch nicht gegeben. In vielen Städten hat man später versucht, die Turmspitze nachzubauen, doch nirgendwo wurde sie so schön wie in Freiburg.

Ganz oben auf der Spitze leuchten eine goldene Sonne und ein goldener Mond.

 




Wenn man 153 Stufen hochsteigt, erreicht man das Glockengeschoss.

Im Glockenstuhl des Münsters hängen 16 Glocken. Sie sind von außen nicht zu sehen, nur zu hören. Sie rufen zum Gottesdienst und läuten bei freudigen und traurigen Ereignissen.

Die größte Glocke heißt Christusglocke, die älteste Glocke wird Hosannaglocke genannt und ist ca. 750 Jahre alt!

 

Bis zum obersten Umgang am Ansatz der Turmspitze muss man insgesamt 243 Stufen hochsteigen.

 




Unten am Turm gibt es Hinweise darauf, dass es auch früher schon einen Markt in Freiburg gab. Um die Maße der verkauften Waren überprüfen zu können, hat man unterschiedliche Maßeinheiten in die Turmpfeiler eingemeißelt. Früher hatte man andere Maße als heute, sie waren auch von Stadt zu Stadt oft unterschiedlich. Zentimeter und Meter, Kilogramm und Gramm gab es noch nicht, dafür aber z.B. die Elle, um die Länge von Stoffen und Bändern abzumessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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